strukturierte Personalentwicklung zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung in KMU

 

Leitziele

Der intensive Austausch mit Sozialpartnern und Unternehmen im Raum Dortmund zeigt den dringenden Handlungsbedarf auf, eine strukturierte Personalentwicklung (PE) zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung in KMU über "Best Practice" zu konstituieren.

Das Projekt "Personal-AS" (01.12.2015 – 30.11.2018) verfolgt die Leitziele, die PE im Management der Projekt-KMU zu etablieren, den Branchenaustausch M+E und IT zu verfestigen und eine neue Sozialpartnervereinbarung für die IT-Branche zu erstellen. Auf Basis des EFQM Modells wird mit den Leitungsebenen der KMU ein individuelles PE-Konzept erarbeitet. Beteiligungsorientiert werden Kompetenzen bilanziert und geförderte Coachings- und Schulungen insb. für die Beschäftigten umgesetzt.

10 KMU und ca. 500 MitarbeiterInnen sollen erreicht werden. Eine „Intervall-Abfolge“ ermöglicht Erkenntnisgewinn und Optimierung schon in der Projektphase.

Die Sozialpartnervereinbarung wurde erstmalig am 30.06.2016 von der IG-Metall Dortmund, dem Unternehmensverband der Metallindustrie Dortmund und Umgebung e.V. und dem IT-Club Dortmund e.V. unterzeichnet.

An der ersten Interwallphase nehmen 5 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sowie der IT-Wirtschaft teil.

 

Ablauf des Projektes

  1. Abgleich, Instrument „Management-Audit“ nach EFQM mit den Sozialpartnern
  2. Auftaktveranstaltung mit den KMU und den Sozialpartnern
  3. Dialog betrieblicher Lenkungsgruppen in 10 KMU zur strategischen PE auf Basis des EFQM Modells. Befähigerkriterien: Führung, Strategie, MitarbeiterInnen, Ressourcen, Prozesse, Produkte&Dienstleistungen werden abgefragt. Festgestellte Stärken und Verbesserungspotentiale in der PE werden als Grundlage für die weitere Projektplanung genommen.
  4. Ermittlung/Umsetzung des betrieblichen Kompetenz- und Weiterbildungsbedarfs: Mit Abteilungsleitungen und MA-vertretungen werden jetzige und zukünftige Soll-Kompetenzen ermittelt. Anteilige MA-Interviews werden durchgeführt.
  5. Auswertung der Kompetenzbilanzierung für: Qualifizierungsmaßnahmen, individuelle Sensibilisierungs- und Coaching-Maßnahmen
  6. Reflexion des ersten Intervalls / Optimierung des 2. Intervalls
  7. Branchendialog für Unternehmen; Sozialpartnerrichtlinie für die IT-Branche, Branchenanalysen zum Bildungs- und Gleichstellungsbedarf
  8. Transfer der Ergebnisse